Sehr geehrte Frau Bonk,
über Ihren Brief habe ich mich sehr gefreut, denn ich möchte gerne über unseren Juan berichten. Als erstes einmal Hochachtung vor Ihrem Job, wenn man das so sagen kann, denn es bedeutet sehr viel Arbeit und Aufwand, Nerven und Tränen. Durch einen Zufall haben wir den kleinen Juan im Internet gefunden. Der Hund meiner Eltern, ein Mix zwischen Labrador und Golden Retriever ,machte uns große Sorgen, er war damals ca.15 Jahre alt. Im Februar letzten Jahres ist mein Vater plötzlich verstorben und ich hatte Angst, das unser Rambo ihm kurze Zeit später folgt.
Da hatte ich die Idee einen zweiten Hund anzuschaffen, damit meine Mutter sollte Rambo etwas zustoßen, nicht so alleine ist. Dazu muß ich sagen ich habe selber noch zwei kleine Hunde habe, doch die nehme ich Abends ja mit nach Hause. Tagsüber sind wir Alle zusammen in unserem Geschäft.
Aus dem Tierheim wollten wir keinen Hund, da die Herkunft oft ungewiß ist und auch die Macken nicht so bekannt ( Diese Erfahrung haben wir schon gemacht, da unsere Hunde fast immer aus dem Tierheim waren). Unser Problem ist, wenn der Hund einmal bei uns ist, geben wir ihn nicht mehr her. Eine Bekannte nannte uns die Internetadresse und sagte, das die Hunde in Pflegefamilien leben und somit besser zu beurteilen ist, ob sie sich mit Kindern und anderen Hunden vertragen. Da saß unser super süßer Juanni und wir waren uns sofort einig, der ist es. Ich habe sofort angerufen und für den gleichen Tag einen Termin vereinbart, unsere Jungs und meine Mutter ins Auto gepackt und los gings. Als wir in Neuss ankamen waren wir total nervös, ob unsere beiden anderen Jungs Juan auch mögen, aber es war kein Problem.
Nach ca. 4 Wochen gab es allerdings Probleme, denn Juan war nun Zuhause und hat es gegen meine Jungs verteidigt. Buddy und Juan gingen ständig aufeinander los und haben sich auch verletzt. Einmal muße Juan genäht werden und das nächst Mal der Buddy. Dann war ich das Theater satt und ich habe beide kastrieren lassen, am gleichen Tag. Sie liefen dann ca.10 Tage mit Halskrause herum und waren außer Gefecht gesetzt. Plötzlich musste meine Mutter für 2 Monate ins Krankenhaus und natürlich war Juan dann bei uns. Leider ist unser Rambo inzwischen verstorben. ( In der Zeit war Juan mein Kopfkissenteiler und ich hatte große Probleme , ihn meiner Mutter wiederzugeben.)
Nun sind alle Drei dicke Freunde und teilen sich oft das Bett. So einen tollen, lieben, dankbaren und verschmusten Hund hatten wir noch nie und ich liebe Juan abgöttisch. Natürlich auch die beiden anderen Jungs, aber Juan ist was ganz Besonderes. Mit Pferden hat er sich arrangiert, da ich ihn immer in die Box unseres Pferdes (Fauli) gesetzt habe und sie sich gegenseitig beschnuppern konnten. Leider war es bis jetzt nicht mehr möglich ein Photo von unseren drei Jungs zu machen, da immer einer wegläuft. 
Wir sind alle superglücklich und hoffen, das noch viele Leute einen Hund von Ihnen finden und so glücklich werden, wie wir.

2004-TSV-Juan
Liebe Grüße und noch viel Glück für Ihre Arbeit  Alexandra Maaße
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