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März 2006
Hallo, ich bin’s, der Whisky
Kennt Ihr mich noch?
Knapp 2 Jahre ist es jetzt her, seit ich hier bei meinen Leuten gelandet bin. Ich find es eigentlich ganz toll bei denen, aber an den Winterspaziergängen müssen wir leider noch sehr viel arbeiten. Jeder von den Dreien, der sich mit mir rauswagt, schlottert nur so mit den Zähnen, dabei könnten wir dochschließlich den ganzen Tag draußenbleiben, oder etwa nicht? Aber nein, die wollen doch immer wieder nach Hause.
Aber, na ja!
Soll ich Euch mal die Geschichte eines aufregenden Tages im
Leben von Whisky erzählen?
Es war einmal......Quatsch, kein Märchen.
Es ist früh am Morgen.
Gespannt schaue ich zur Haustür. Wann geht’s endlich los, ich bin doch schon lange fertig. Laß doch das Fotografieren, ich will weg.
Ganz schnell zu meiner Liebsten und natürlich zum nächsten Baum. Na toll, endlich sind wir unterwegs. Zum Treffen mit Moonlight. Hat sie nicht einen hübschen Namen, so richtig zum träumen.
Ist sie nicht zuckersüß? Aber mit dem „Sitz“ hat sie’s nicht so, immer Pfeffer im Hintern, das werde ich ihr mit der Zeit schon noch austreiben.
Wartet’s nur ab. Ihr werdet schon sehen
Was geht hier ab. Sonst nirgends was los? Erst mal in alle Richtungen schauen, keine Konkurrenz. Super, jetzt können wir loslegen.
Action!!!
Nö, ich bin nicht schwächer, auch wenn es so aussieht. Als Kavalier der alten Schule lässt man den Weibchen eben immer den Vortritt.
Nach anschließendem KM-Marsch geht es dann nun doch nach Hause. Auf dem Rückweg immer mal so ab und an Moonlight ins Pfötchen oder in den Nacken beißen. Nur damit sie weiß, wo sie hingehört.
Zuhause auf der Couch ist es auch sehr kuschelig, da lässt es sich richtig toll entspannen. Vor allem, wenn man alle so gut dressiert hat, dass sie einen so schön knuddeln, dafür laß ich mich gerne mal aufs Kreuz legen.
Spaß beiseite. Jetzt wird’s leider sehr ernst.
Jeden Abend das gleiche Theater mit der Jugend. Immer wieder diese Mätzchen, wenn’s ins Bett gehen soll. Da muß ich doch nachhelfen und mein großes Frauchen unterstützen, wenn mein kleines Frauchen nicht hören will. Jetzt aber Abmarsch.
Immer brav und artig sein, vor der Kamera, aber hinter den Kulissen geht natürlich die Post ab. Oder habt Ihr etwa geglaubt, dass ich immer so treudoof bin.
Reingelegt, bin ich nämlich nicht.
Immer alle ärgern, aber auch vieeele Streicheleinheiten abholen und natürlich verwöhnen lassen, so mit kleinen Leckerbissen außer der Reihe.
So ein Hundeleben ist doch etwas herrliches!!!!
So, jetzt reicht es mir aber.
Diese Fotosession für Euch war doch sehr anstrengend.
Endlich Feierabend.
Also Gute Nacht
Gäääähn!!!
Whis.... grr.., pf.., grr.., pf.. ............
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