21.12.2012

Liebe Frau Bonk, liebe Frau Schwarze.

Ich bin´s, der Julius.

Vielen Dank für Ihre lieben Weihnachtsgrüße. Frauchen und ich haben uns sehr gefreut.

Auch ich möchte Ihnen ein Weihnachtsgedicht schicken.

Dieser Gruß soll sagen: Viel Freude an den Weihnachtstagen.

Und das neue Jahr soll bringen, was zum Glück des Lebens zählt und dazu vor allen Dingen:

FRIEDE AUF DER GANZEN WELT !

Frauchen liebt dieses Gedicht. Und Sie wissen ja, ich war Ihr schönstes Weihnachtsgeschenk. An Heilig Abend bin ich schon 6 Jahre mit Frauchen zusammen. Wie doch die Zeit vergeht.

Liebe Frau Bonk, liebe Frau Schwarze, mein Frauchen und ich wünschen Ihnen ein

gesegnetes Weihnachtsfest und alles Gute im neuen Jahr. Wir hoffen sehr, daß Sie vielen armen Tieren ein geeignetes Zuhause schenken können.

Anbei erhalten Sie noch ein Bild von mir und Frauchens Papa.

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Bitte haben Sie Verständnis dafür, daß sich auch die geschäftigsten Weihnachtsmänner einmal ausruhen müssen.

Herzliche Grüße senden Ihnen mein Frauchen Astrid und ich.


16.07.2012

Hallo liebe Frau Bonk,
ich bin´s, der Julius. Ich wollte mich unbedingt wieder mal melden. Sie wissen ja, daß Frauchen und ich vor gut zwei Jahren umgezogen sind. Ich sage Ihnen, in diesem Haus gibt es jede Menge für mich zu tun. Natürlich mußte ich am Anfang alles inspizieren, vom Dach bis zum Keller. Als Frauchen und ich eingezogen sind, haben wir zuerst die Wohnung renoviert. Da fing die Arbeit schon an. Ich habe ihr toll geholfen, die Fliesentapete im Toilettenraum von der Wand zu reissen. Ich habe Sie genau beobachtet, wie sie das macht und es mit meinen Zähnen nachgemacht. Frauchen hat gesagt, daß ich etwas ganz BESONDERES bin !! (Stolz)
Mein Hundekumpel "Jerry Lee" wohnt im Erdgeschoss. (Das ist auch gut so, wegen seiner Hüfte.)
Frauchens Papa wohnt auch hier. Zu ihm habe ich eine ganz besondere Beziehung, schließlich kuscheln wir ja jeden Abend zusammen auf seiner Couch, während er fern sieht. Sie wissen doch, Boxer sind Couchhocker und Bettschläfer.
Manchmal besucht doch tatsächlich der Jerry Lee M E I N E N Papa, also das geht doch nicht. Aber wenn ich ihn dabei erwische, wie er gerade zum Papa gehen möchte, setzte ich mich einfach oben auf die Treppe und haue ihm meine Pfote in´s Gesicht. Manchmal klappt das und Jerry Lee geht wieder runter. Doch manchmal klappt´s auch nicht. Schade !! Wenn es klingelt, bin natürlich i c h der erste an der Tür. Ich muß doch nachschauen wer da kommt. Wenn Frauchen zum Waschen in den Keller geht, muß ich doch auch mit. Überhaupt muß ich doch über A L L E S Bescheid wissen. Und dann erst der Garten. Wissen Sie, Frau Bonk, ich bin sehr tierlieb. Ich möchte mit allen nur spielen, egal, ob Hunde, Igel, Vögel, Mäuse oder sonst was. Aber seitdem mir eine so nette Miezekatze ins Gesicht gesprungen ist und
mich gebissen und gekratzt hat, daß ich geblutet habe und weinend zu meinem Frauchen gelaufen bin, kommt mir sowas nicht mehr in meinen Garten. Jerry Lee ist da genau meiner Meinung. Sie können mir glauben, W I R Z W E I passen auf!

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Auch wenn ich inzwischen sechs Jahre alt bin, ich bin fit ! Fit genug sind der Jerry Lee und ich auch für die Gartenumgestaltung. Einer muß sich doch erbarmen und diese Arbeit übernehmen. Ich verstehe gar nicht, warum sich Jerry Lee´s Herrchen (Frauchens Bruder) immer so darüber aufregt. (Man muß ja Angst haben, daß er einen Herzinfarkt bekommt.) Ich glaube am liebsten würde er uns manchmal erwürgen. Da bleibt uns nichts anderes übrig als Fersengeld zu geben. Am liebsten ist mir, wenn er im Urlaub ist, dann ist der Jerry Lee bei uns. Wenn wir dann buddeln, macht Frauchen was sie tun muß. LÖCHER ZU ! RASEN ANSÄHEN ! FERTIG !!! Sie regt sich wenigstens nicht so auf, sie sagt nur, daß sie gegen Windmühlen kämpft, was das auch immer bedeuten mag. Wir haben jedensfalls keine Windmühle in unserem Garten.
Jerry Lee´s Herrchen war ganz schlau (meint er) und hat einen Teil des Rasens mit einem Maschendrahtzaun abgesperrt, ANGEBLICH damit sich der Rasen erholen kann. Aber da hat er die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Ich brauche noch nicht mal Anlauf zu nehmen, um da drüber zu springen. So was hält vielleicht den Jerry Lee auf, (wegen seiner Hüfte) aber M I C H doch nicht. Selbstverständlich helfe ich auch meinem Frauchen bei jeder Arbeit, die sie im Garten macht, egal ob sie ihr Blumenbeet pflegt oder Pflanzen umtopft, meine helfende Nase und meine helfenden Pfoten sind immer dabei. Ich glaube, Frauchen liebt und braucht meine Hilfe sehr. Was sollte Sie denn auch ohne mich machen? Sie wäre doch aufgeschmissen auf der ganzen Linie. Wenn ich dann nach der ganzen Arbeit, dem Spielen und Gassigehen wirklich müde bin, schlafe ich SELBSTVERSTÄNDLICH in Frauchens Bett. Wo denn auch S O N S T ???
Frauchen sagt immer, daß ich meinen Stinkerpopo aus ihrem Bett schwingen soll und in mein eigenes gehen. So eine Unverschämtheit !!! Ich schaue sie dann ganz lieb an und klopfe mit meinem Schwanz ihr Bett auf, daß es richtig schön locker ist. Da kann sie mir nicht widerstehen, nimmt mich in den Arm und dann wird
aber so was von geschmust. Frauchen ist eben doch froh, daß sie mich hat. Sie tut auch alles für mich, sie wissen schon, wegen meiner Bauchspeicheldrüsenschwäche und meiner Tröpfchenniere. Ich werde immer noch homöopathisch behandelt. Das funktioniert gut und meinen Tierarzt mag ich sehr gerne. Frauchen
ist total stolz auf mich, weil ich mich dort immer sehr gut benehme. So auf meine Art eben. (Witzig und verspielt.) Natürlich wickle ich den Tierarzt um meine Pfote, bei meinem Charme !
Frauchen sagt, daß ich total lieb geworden bin und sensibel bin ich auch. Das Ausschlafen in diesem Haus ist auch so ein Thema. Wenn ich mich nach dem Frühstück um 7 Uhr morgens noch mal hinlege, kommt Frauchen und sagt: "Auf geht´s, aufstehen. Werkstatt fahren, Hundefutter verdienen."
Sogar das muß ich noch selbst machen. Habe ich denn nicht schon genug Arbeit ? Wissen Sie, Frau Bonk, da tut man alles für dieses Haus und diesen Garten und wenn man dann schmutzige Pfoten hat, (was ja keinen wundert !!) m u ß man sich auch noch die Pfoten abtrocknen, sonst d a r f man n i c h t mal h i n e i n. Wo ich doch so S E N S I B E L bin !!!
So, jetzt habe ich mir mal alles von der Seele geschrieben. J E T Z T W I S S E N Sie, was ich für ein Los gezogen habe !!!
Liebe, Frau Bonk, Frauchen und ich möchten Sie noch bitten mit Ihrer Arbeit weiter zu machen, damit noch vielen meiner Hundekumpel geholfen werden kann.
Wir schätzen Ihre Arbeit sehr. Frauchen ist immer ganz traurig, wenn Sie sich die Bilder ansieht.
Es grüßt Sie und alle von der Podenco-Hilfe ganz herzlich Ihr JULIUS und mein Frauchen ASTRID.


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Liebe Frau Bonk,

Ich bin’s, der Julius. Erinnern Sie sich noch an mich? Am 24.12.2006 bin ich am Münchner Flughafen angekommen. Ein echtes Christkind also. Frauchen sagt, ich bin Ihr schönstes Weihnachtsgeschenk. Jetzt lebe ich gut sieben Wochen in meiner neuen Familie und fühle mich richtig wohl. Ich bin noch gewachsen und habe mittlerweile 31 kg. Ich bin ein richtig stattlicher Boxer und eine Schönheit bin ich sowieso. Ich bekomme von vielen Leuten Komplimente und die
Nachbarn lieben mich auch. Wissen Sie, das liegt an meinem stürmischen Charme.
Als ich ankam mußte ich alles erst lernen. Inzwischen bin ich zu Hause stubenrein, nur in der Werkstatt klappt das noch nicht so ganz. Wenn ich mit meinem Schäferhundkumpel "Jerry Lee" (das ist der Hund von Frauchens Bruder) spiele, vergesse ich es einfach. Aber Frauchen ist dann auch nicht böse. Dafür mache ich schon recht brav "Sitz" und "Platz" wird auch immer besser. Mit Herrchen gehe ich in den Schäferhundeverein, denn da geht mein Kumpel "Jerry Lee" auch hin. Ich bin sehr gelehrig. Aber ein großer Kindskopf bin ich auch noch. Alleine lassen können mich Herrchen und Frauchen nicht, denn dann gestalte ich Ihnen die Wohnung nach meinem Geschmack. Selbst vor Tapeten mache ich nicht halt. Leider habe ich auch Frauchens Glückskäfer kaputt gemacht und im Auto den Bezug der Rücksitzbank mit meinen Zähnen bearbeitet. Ich habe ein großes Stück Stoff heraus gerissen. Ich sage Ihnen, Frau Bonk, mein Frauchen hat mich zusammengestaucht, daß ich nur noch 20 cm groß war. Aber Sie hat mich nicht gehauen. Na ja, meine große Leidenschaft ist halt mit meinen Zähnen zu arbeiten. Zum Essen brauche ich schließlich auch meine Zähne und Essen liebe ich über alles. Wenn Frauchen oder Herrchen die Küche nicht aufräumen übernehme ich das gerne. Dann bleibt aber auch kein Krümmel mehr übrig. Frauchen sagt, ich bin eine diebische Elster. Herrchen mag gar nicht, wenn ich klaue, aber dann verteidigt mich Frauchen. Leider hat sie das Aufräumen inzwischen gelernt, und wenn sie kocht, verläßt sie aber auch nicht einmal die Küche.             Mit Jerry Lee rankle ich für mein Leben gern. Auch Herrchen rankelt manchmal mit mir, aber Frauchen sagt immer, ich soll sie in Ruhe lassen, denn sie hat schon überall blaue Flecken. Aber da ich ja total schlau bin, kann ich inzwischen schon selbst die Durchgangstür zwischen Büro und Werkstatt öffnen (die Tür hat einen Rückzug - ich mußte ganz schön üben, daß ich mir nicht
immer den Kopf eingezwickt habe) und zu Jerry Lee gehen. Auch Senior-Herrchen (Frauchens Papa) ist in der Werkstatt und mit ihm kann ich so richtig Gaudi machen. Er hat immer ein Kappi auf dem Kopf und wenn er sich runterbeugt, weil er gerade was an seinem Motorrad repariert, stubse ich es ihm mit meiner Nase vom Kopf.
Er geht auch tagsüber mit mir Gassi und spielt mit mir. Senior-Herrchen hat immer eine Brotzeit dabei und natürlich verspeisen wir die gemeinsam. Nachmittags fährt er schon ein bischen früher nach Hause (er ist ja auch schon Rentner), da heule ich ihm immer nach. Frauchen tröstet mich dann und sagt, daß er ja morgen wieder kommt.
Mit den drei Jungs von Herrchen verstehe ich mich auch super. Am Anfang hatten sie ein bischen Angst vor mir, weil ich so groß und wild bin und rankeln wollte ich auch immer mit ihnen, aber dann kam Frauchen und hat ihnen geholfen.
So eine Spielverderberin. Aber inzwischen sind wir gute Freunde. Ich darf auch manchmal zu ihnen ins Bett, wenn ich Ruhe gebe, aber das fällt mir halt soooo schwer. Nur meine Lebensgefährtin "Jenny" (sie ist schon 14 Jahre alt und eine kleine Mischlingshündin), die gibt mir Zunder. Da gehe ich dann freiwillig in mein Körbchen. Die ist ganz schön zickig. Aber Frauchen sagt immer, daß ich da der Gentleman sein muß, da Jenny ja schon alt, krank und klein
ist. Ich möchte wissen, wo die krank ist. Aber alles in allem bin ich ein richtig glücklicher, ausgelassener, witziger, schlauer und liebenswerter Hund. Wenn ich abends mit meinem Herrchen auf der Couch kuschle, nennt er mich immer "Bussibär" und Frauchen eifert ein wenig.
So, Frau Bonk, jetzt möchten Ihnen Herrchen und Frauchen auch noch ein paar Worte
schreiben. Liebe Grüße an Sie und an meine Hundekumpel, die noch auf ein zu Hause warten.  

Ihr Julius.

Liebe Frau Bonk,
wir möchten Ihnen noch einmal ganz herzlich für das Vertrauen, das Sie uns entgegengebracht haben, danken.
Mein Mann und ich lieben den Julius sehr.
Im Anhang senden wir Ihnen noch ein paar Fotos.

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Machen Sie weiter mit Ihrer Arbeit, damit noch viele, viele dieser armen Geschöpfe ein zu Hause finden.                        

Liebe Grüße senden Ihnen Astrid und Heinz.