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Nando in der Tötungsstation in Lanzarote

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Unser Nando (ehemals Nero)

Am Dienstag, 14. März, nachts um 22.30 Uhr kamen Nora und Nero in Basel auf dem Flughafen an. Nora ist Neros Mutter, sie ist ca. 2-jährig und Nando ca. 10 Monate alt.

Nero lag total verschüchtert in seiner Box,  alles war voller Durchfall und er schlotterte vor sich hin. Er beruhigte sich dann ein bisschen, sobald er Mami sah. Wir fuhren mit den Boxen in die Tiefgarage, wo wir erst mal eine erste Grundreinigung (der Boxen) machten und diese dann auseinander schraubten.

Die Hunde legten sich dann ohne zu zögern in den Combi und wir fuhren los. Alles ging super, beide schliefen fast die ganze Strecke. Nach einer Stunde stieg Sibylle (die Pflegemutter von Nora) mit Nora aus und Nando war nun zum ersten Mal in seinem Leben allein. Er weinte aber nicht, sondern blieb ganz ruhig sitzen.

Zuhause angekommen, wurde er von unserem Hovawart-Rüden Uxmal und von Juli, einer kleinen Coton de Tulear-Mischlingsdame neugierig beschnuppert. Nando suchte sofort Anschluss bei Uxmal, was dieser auch grosszügig gewährte. Wir machten noch eine kurze Runde draussen, Nando war aber sehr verängstigt. Sein Geschäft hat er dann drinnen auf dem Teppich erledigt und dann die ganze Nacht durchgeschlafen.

Nun ist Nando schon seit fast 14 Tagen bei uns. Die Veränderung ist unwahrscheinlich. Er hat schon 3 kg zugenommen (er frisst wie ein Weltmeister), kommt, wenn man ihn ruft, spielt mit Kongs und Holzstücken,  ist schon fast stubenrein und hat während der ganzen Zeit nicht ein einziges Mal geweint.  Auch frei ablegen hat er schon begriffen – natürlich zusammen mit den anderen zwei Hunden – und er wartet geduldig bereits 10 Minuten, bis ich zurückkomme.

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Schon am dritten Tag habe ich ihn frei laufen lassen, er hat sich noch nie weiter als max. 10 Meter von mir entfernt und läuft problemlos bei Fuss. Am Morgen begrüsst er uns mit olympiareifen Verrenkungen seines Körpers und stösst dabei leise Freudenlaute aus – er ist ganz einfach ein Schatz.

Bice, Jürg, Patricia und Uxmal, Julie und Nando