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08.01.2011

Guten Abend an die Podencohilfe,
 
vielen Dank für Ihre Weihnachtsgrüsse.
 
Leider kann ich mich erst heute bei Ihnen melden, da wir im Moment mit unserem zweiten Hund, unserer 11-jährigen Hundedame Jessi grosse Probleme haben. Wir müssen sie voraussichtlich in der nächsten Woche einschläfern lassen, da sie leider durch und durch verkrebst ist und wir sie nicht leiden lassen möchten. Für Yago wird das natürlich auch nicht so einfach, da er eigentlich von Anfang an Jessi als Mutterersatz gesehen hat, und alles von ihr angenommen hat.
 
Yago selbst geht es super - jetzt kommt auf ihn eine aufregende Zeit zu - ich bin zum dritten mal schwanger - im Feber kommt unser Nachwuchs und wenn er das Baby so beschützt wie meine zwei älteren Kinder, dann kann nichts mehr passieren.
 
Sobald ich neue Fotos von ihm habe, werde ich ihnen etwas senden.
 
Mit lieben Grüssen aus dem sonnigen Kärnten
 
Familie P. mit Yago


Liebe Frau Pfatschbacher,

diese Woche wollte ich ein paar Fotos entwickeln lassen (per E-Mail funktionierts leider nicht so, wie ich will) und ihnen zuschicken.

Fridolin wurde von meinen Kindern umgetauft in Yago (naja, ich war nicht so begeistert, jedoch wurde ich überstimmt).

Ihm gehts einfach super, soweit ich das beurteilen kann !!
Er hat sich eigentlich NIE in zurückgezogen, nicht einmal wo er angekommen ist - da war er nach 10 Minuten aufgetaut. Er hatte nie Durchfall und langsam baut er auch Muskeln auf. Er ist ein frecher Junge, so wie es sein soll und versucht sich langsam, gegen unsere Dame durchzusetzen. Aber er hat auch unserer Jessie etwas gebracht - die alte Dame blüht direkt wieder auf - beim Freilauf spielt sie wieder wie ein Junger Hund und auch so ist sie ausgeglichener. Man kann Yago auch frei laufen lassen (tagsüber - in der Nacht ist er noch ein wenig unsicher). Jessie und Yago kuscheln sich beim Schlafen zusammen. Und sie lassen sich beide nicht stören, wenn sich eines der Kinder dazuverirrt.
Wo Yago noch etwas unsicher ist, ist der Umgang mit MÄNNERN, da zuckt er noch zusammen, wenn ihn jemand streicheln will. Mit Kindern und Frauen hat er jedoch keine Probleme.
Und der Schnee ist inzwischen ganz, ganz was Tolles - Meine Labradordame hat ihm gezeigt, wie man sich durch den Schnee gräbt und seitdem glaubt auch Yago, er wäre ein Labrador - beim Schneegraben ist er ganz groß!! Jedoch ist ihm noch schnell kalt - also nach einer 1/2 Stunde fängt er an zu zittern und man muß ins Warme - aber das bekommen wir auch noch hin. Purzelbaumschlagen kann er auch perfekt, sobald man ihn von der Leine lässt.
Ins Auto muß man ihn halt noch heben, da hat er noch Angst aber sobald das Auto in Bewegung ist schläft er wie ein Baby.
Die Nächte sind absolut unkompliziert - Am Abend findet ein Spaziergang mit beiden Hunden statt - danach schlafen beide die Nacht durch bis 7 Uhr - also perfekt, denn die Kinder schlafen auch nicht länger, daher für uns auch keine große Umstellung. Auch kann man Yago für 1 Stunde alleine zuhaus lassen, er bellt nicht und hat keine Angst.
Beim ersten Versuch hat er halt unsere Couch angeknabbert - aber mit solchen Kleinigkeiten haben wir gerechnet!
Inzwischen verrichtet Yago sein großes und kleines Geschäft großteils im Freien - Ab und an noch in der Wohnung, aber das wird sich auch noch legen, denke ich!!!!

Also, ich denke wir hatten großes Glück mit Yago bzw. Fridolin. Er ist absolut ausgeglichen und man kann fast nicht glauben, daß er eine tragische Vorgeschichte hat.

Liebe Frau Pfatschbacher, ich werde ihnen in den nächsten Tagen ein paar Fotos zusenden, damit sie sehen, daß sich ihr ehemaliger Schützling wirklich bei uns eingelebt hat.

Und ich möchte mich nochmal bedanken, daß sie uns Fridolin vermittelt haben - er ist in dieser kurzen Zeit ein Familienmitglied geworden, daß keiner mehr missen möchte.

Mit lieben Grüßen aus dem eisigen Villach

Fam. P.