Liebe Frau Schwarze,

Mandy ist eine kleine Fee, die alle verzaubert. Ich frage mich Tag für Tag wie sie es geschafft haben, aus einem kleinen Hundewaisenkind einen so liebenswerten und quirrligen kleinen Racker zu machen, wo sie doch für so viele Hunde sorgen müssen.

Sie sind schon eine außergewöhnliche Frau und eine große Zauberin. (Ohne Menschen wie Sie könnte man nämlich, wenn man den Artikel über den angeblichen „Künstler“ Guillermo Habacuc Vargas liest, der bei einer Vernissage einen Hund verhungern ließ und keiner der Besucher eingeschritten ist, verzweifeln. Es gibt zwar überall Proteste, aber angeblich kann man auch noch das Video dazu auf www.youtube ansehen. Ich suche jetzt eine Protestseite, so etwas wird es sicher auch geben.)  

Mandy läuft ihre verrückten Runden, geht an der Leine problemlos, steigt von selbst ins Auto ein, lässt sich anschnallen und sobald sich das Auto in Bewegung setzt fällt sie um und schläft, bis wir angekommen sind. Sie hüpft nicht herum, bellt nicht, tut einfach so, als wäre das alles ganz normal.

Sie kann Sitz und Platz, steigt nur über einen bereitgestellten Schemel aufs Bett und wieder runter und wenn wir die Zeitintervalle von einer Stund nicht übersehen, dann macht sie ihr kleines Geschäftchen auch immer in der Wiese. Und ich bete jeden Tag dass es so bleibt – sie kommt, wenn ich sie rufe, wie ein Wirbelwind gelaufen und setzt sich zwischen meine Füße.

Noch schnell ein paar Fotos, damit Sie auch sehen können, dass es ihr gut geht. Es ist gar nicht so leicht, sie zu fotografieren, die meisten Bilder sind verwackelt oder sie ist gar nicht mehr drauf, weil ich mit dem Abdrücken zu langsam für sie bin.

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Liebe Grüsse Monika Vandory