Sarina, fast verhungert haben wir sie aus der Todeszelle geholt - die arme Maus hat nun ihr Glück gefunden !

Sarina-totung

 

Dezember 2019

Liebe Lucia, wir mussten gerade unsere liebe Sarina einschläfern. Am 24.12. wäre sie 18 Jahre geworden.
Alles Liebe auch für Margarethe


15.02.2017

Hoffe Euch geht’s gut und ihr freut Euch wie wir auf hoffentlich bald wärmere Tage.

Sarina ist im November und auch im Dezember operiert worden. Es waren zwei äußere Tumore, die leider bösartig waren, haben aber nicht gestreut.

Nun kann es aber sein, dass vielleicht auch im Magen oder Darm etwas wächst, ohne das wir das im Moment merken.

Da Sarina bereits stolze 15 Jahre alt ist, werden wir den Hund nicht auf den Kopf stellen oder womöglich riesen große Operationen durchführen.

Allerdings ist Sarina noch in sehr guter Gesamtverfassung, auch vom Knochenbau alles noch wirklich gut, da ist selbst unser Tierarzt erstaunt drüber.

Maggie freut sich des Lebens, im Moment gehen wir auf Felder und Wiesen auf Mäusejagd und freut sich um so mehr, mir eine Maus zu fangen und mir vor meine Füße zu legen.

Je nach Jahreszeit ändern sich unsere Wege und wir sind am Tag oftmals je nach Wetter im Durchschnitt 4 Stunden unterwegs.

Im Sommer mit Wasser für Maggie, im Winter mit Taschenlampe und Sonntags habe ich ein Gehege organisiert für Maggies Freilauf, da war Sarina auch schon mit.

Tja Hund müsste man bei uns sein, denn so viele Schlafecken mit Kuscheldeckchen und Kissen habe ich nicht. Ich habe nur ein Bett und das teile ich mir mit Maggie!!

 

Ihr Lieben, ganz liebe Grüße und bis bald!!

Marianne mit Mama, Sarina und Maggie!!


09-12-2009

Liebes Podenco-Hilfe Team,

ich, Sarina möchte mich zunächst entschuldigen, dass Ihr bis jetzt noch nichts von mir gehört habt.

Ich bin Euch sehr dankbar, dass Ihr mich aus der Tötungsstation auf Lanzarote gerettet habt und kann es bis heute noch nicht fassen, ob ich in einem schönen Traum bin oder es Wirklichkeit ist. Ich habe mein Frauchen sofort ins Herz geschlossen und bemühe mich immer liebenswert, brav und folgsam zu sein.

Am ersten Abend (02. August 2009) habe ich das Bett meines Frauchens zu meinem gemacht und somit teilen wir uns dieses und wir genießen gemeinsam die Wärme und Streicheleinheiten, die ich noch nie erfahren habe.Habe nachts noch teilweise fürchterliche Träume von meinen Erinnerungen, aber wenn mein Frauchen mich fest in ihre Arme nimmt, weiß ich, alles Vergangenheit und ich bin bei ihr bestens aufgehoben. Ich habe in der ersten Woche das laufen an der Leine gelernt und da wir ja mindestens viermal am Tag je eine Stunde spazieren gehen, bin ich stubenrein. Sie läßt mich schnüffeln, graben und andere Hunde kennen lernen... herrlich so ein Hundeleben. Mein Frauchen hilft mir, wo sie kann und hat sehr viel Geduld mit mir und deshalb hat sie bei mir Narrenfreiheit. Ich vertraue ihr und lass sie ganz nah in mein Herz. Da ich auf Lanzarote mein linkes Augenlicht verloren habe, ist sie sehr vorrausschauend für mich, damit ich mich nicht verletze. Ich lasse mir auch über den Rücken streicheln, der sehr demoliert war, weil ich weiss, dass ich es hier gut habe. Mittlerweile lasse ich mein Temperament raus und ich tobe gern nach Herzenslust mit der ganzen Familie, da geht’s auch mal über die ein oder andere Couch, Teppiche sind verschoben, doch wenn mein Frauchen für mich kocht, stehe ich ganz nah an ihrer Seite, so was Leckeres hatte ich noch nie! Am Anfang hatte ich das ein oder andere einfach vom Tisch genommen, doch ich bemühe mich dagegen anzugehen. Da mein Frauchen und der Rest der Familie schon drei Hunde aus Tierheimen haben und anderen schlechten Verhältnissen geholt haben, könnt Ihr Euch denken, wie gut es mir geht.

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Euch und allen, die uns in irgendeiner Weise helfen, hier das Glück auf Erden dich noch zu finden, sind wir auf ewig dankbar.

In diesem Sinne alles Liebe und hoffe für alle, die noch auf der Suche und in Not sind, bald ihr eigenes liebevolles Zuhause zu finden.

Eure Sarina