14.01.2017

Hallo Frau Schwarze und Frau Beckhoff,
gestern früh, dachte ich so für mich, heute ist Freitag der 13te, wenn ich zu Hause bleibe und keine Unternehmungen starte, dann wird schon nichts Böses passieren. Der Tag verlief normal, meine Hundies Raffi, Lalla (Felia), Fine (Felicitas) und ich waren wie immer oft draußen und alles verlief normal. Am Abend war Fine sehr unruhig und tappelte hin und her. Ich holte sie zu mir auf die Couch um ihr etwas Ruhe zu geben. Kurz daraufhin fing sie an zu krampfen. Sie hatte innerhalb von 20 Minuten zwei große epileptische Anfälle. Ich rief meinen Tierarzt an und wir konnten sofort kommen. Er nahm sich sehr viel Zeit und sie erhielt i.v. verschiedene Medikamente. Nach den Anfällen war sie völlig desorientiert und konnte Hindernisse nicht mehr erkennen. Während wir beim Tierarzt waren, verbesserte sich ihr Zustand und sie schien wieder ganz die Alte zu sein. Zuhause, 3 Stunden später, fing sie erneut an zu krampfen. Ich hatte sie währenddessen auf meinem Schoß. Sie setzte Urin und Kot ab. Ihr „Notfall- Medikament“ konnte ich ihr während des Krampfens nicht geben, dafür hätte sie schlucken müssen. Sie krampfte über eine halbe Stunde und ich konnte nichts unternehmen, außer sie zu halten, es war so schlimm. In ihren letzten Minuten krampfte sie nur noch mit dem Kopf und leckte mit letzter Kraft meine Hand. Um 0:50 h war sie tot. Raffi hat die meiste Zeit in der Nacht neben ihr gewacht und hat Töne von sich gegeben, die ich vorher noch nie gehört hatte. Lalla (Felia) liegt auf der Couch und ist völlig lustlos.
Wir sind so sehr traurig.
Ich hätte mir bei Fine doch so sehr gewünscht, dass wir es noch erleben dürfen, dass sie bei bestimmten Bewegungen nicht mehr zusammenzuckt.
Fine war eine so liebe Maus, die Spaziergänge und abends auf der Couch ihre Kauknochen so sehr geliebt hat. Und schmusen, schmusen, schmusen....

Und dieses Sterben auf diese Weise hatte sie nicht verdient.
Ich vermisse sie.
 
Traurige Grüße

von Corinna mit Raffi und Lalla


16.06.2016

Liebe Frau Schwarze, liebe Frau Beckhoff,

uns geht es sehr gut.

Wir haben endlich eine richtig große Couch und ein großes Bett, wo wir alle vier ausreichend Platz haben.

Seitdem wir das neue Bett haben, liegt Raffi bereits abends um halb sieben drinnen. Wenn er merkt, dass wir nicht nachkommen, kommt er ganz leise brummend zurück. Raffi brummt leise, wenn ich nicht das mache. was er möchte. Er benimmt sich mittlerweile eh wie ein Mensch....naja... viel besser. Er versteht halt wirklich alles.....weil er mich von Anfang an intensiv beobachtet hat, er hat mich studiert....und manchmal kommt mir der Verdacht, dass er mich besser kennt, als ich mich selbst. Raffi ist nach wie vor sehr sehr verspielt und liebt es, Neues zu lernen, wobei er auch gerne mal die Geduld verliert und dann anfängt zu schimpfen, hier brummt er dann mit tieferer Tonlage. Er kommentiert eh alles.

Die kleine Felia...sie hört mittlerweile auf "Lalla", wobei sie genaugenommen auf jede Form von Ansprache reagiert. Sie ist ein kleines sensibles Herzchen. Sie folgt mir auf Schritt und Tritt und nachts liegt sie press an mir. Lalla ist ein kleiner Gourmet...bei Joghurt oder Quark kann die kleine schüchterne und eher zurückhaltende Maus richtig ausflippen, sie schiebt dann sogar ungehemmt die beiden anderen zur Seite. Wenn sie etwas möchte, stuppst sie mich ganz leicht mit ihrem Näschen ans Bein, ggf kann sie das Stuppsen auch etwas intnsivieren, je nachdem worum es ihr geht. Sie ist so was von süß , ein Mädchen mit sehr feinem Benehmen ( Ausnahme: Joghurt / Quark).

Und die liebe, fast taube und sehbehinderte Felicitas, mein Finchen.....sie liebt Spaziergänge, wobei sie sich super gut an uns orientiert und ich ihr nur selten helfen muß. Ansonsten will sie kuscheln und kuscheln und kuscheln und lieb gehabt werden. Finchen findet jede Art von Gemüse oder Obst schei.....     Aber abends vorm Fernseher noch ein Hirschohr oder ein Stück Pansen knabbern, ist das Größte. Bei Finchen spüre ich in jeder Minute und jeder Sekunde, wie dankbar sie ist, dass es jemanden gibt, der sie lieb hat. Sie drückt dann immer ganz fest ihr Köpfchen an meinen Arm und schaut mich, ja fast würde ich sagen.... als könne sie das gar nicht glauben, mit ihren mittlerweile trüben glänzenden Augen an.

Jeder Tag mit meinen drei kleinen Lieblingen beginnt mit bester Laune. Und das ist schön.

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Und dafür bedake ich mich in erster Linie natürlich bei Ihnen Frau Schwarze, sie wußten, wie sehr diese drei Kleinen leben wollen und haben ihnen dies ermöglicht......

Tausend Dank !

Aber auch ein großes Dankeschön an Sie Frau Beckmann, für Ihr Vertrauen mir gegenüber .

Alles Liebe wünsche ich Ihnen

Corinna, Raffi, Finchen und die kleine Lalla


31.05.2014

Hallo Frau Schwarze,

die Kleinen haben sich bestens bei mir eingelebt und wir sind sehr glücklich zusammen. Im Bett ist es eng, ich brauche ein größeres, natürlich schlafen wir meist zusammen. Aber jeder einzelne fragt mich erst, ob es ok ist reinzukommen. Es ist so ein liebes putziges Gespann, ich kanns oft nicht glauben. Zur Zeit schlafen alle, weil wir heute fast den ganzen Tag draußen waren und es war für alle sehr spannend. Uns sind Hasen, Rehe, Eichhörnchen, Katzen und Hunde begegnet, haben ganz viele Eindrücke erlebt.

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Liebste Grüße

von Raffi, Fine, Felia und Corinna


22.04.2014

Hallo Frau Schwarze,

die Kleinen sind gut in ihrem neuen Zuhause angekommen. Die lange Autofahrt haben sie superlieb hingenommen. Raffi benimmt sich obersozial und akzeptiert die Mädels, täglich und sichtlich mehr. Oft liegen sie zu dritt auf der Couch und es gab noch keinerlei Gerangel. Die drei passen bestens zusammen.

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Raffi besteht auf sein tägliches Frisbeetraining und da dürfen sie natürlich auch mit. Die kleine Felia zeigt ein bißchen Neugier darüber, was Raffi und ich da machen. Felizitas (Fini) bleibt eher beobachtend sitzen oder geht Schnüffeln, aber nicht weiter als max. 5 m von mir weg. Beide, nein, alle drei sind super verschmust und super anhänglich. Beim Alleinebleiben hat Felizitas noch etwas Streß, aber das üben wir sehr oft täglich. Ich bin davon überzeugt das verschwindet, wenn beide mit ihrer kleinen Hundeseele, so richtg hier angekommen sind. Sie sind ja nun erst eine Woche hier und völlig unkompliziert und einfach nur lieb, lieb, lieb,...

Ich melde mich bald wieder,

dann gibts auch mehr zu berichten.

Allerherzlichste Grüße an Frau Bonk und Danke für das große Vertrauen, welches Sie mir entgegenbringen.

Bis bald,

Corinna mit Fini, Felia und Raffi


08.04.2014

Hallo,

anbei möchte ich Ihnen, Frau Schwarze, mal wieder Bilder von meinem kleinen Liebling schicken.

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Raffi ist immer noch sehr verschmust, aber ich auch. Wir genießen jeden Tag gemeinsam. Raffi ist ein Ball- und Frisbee- Junkee, auch liebt er Suchspiele, er sucht dann z.B. Fleischwurst, da ist er außer Rand und Band. Beim Agility ist er absolut super. Raffi hat so viel gelernt, er kennt selbstverständlich alle Grundkommandos und absolviert diese auf Anhieb. Desweiteren beherrscht er jede Menge Kunststückchen, diese lernt er rappzapp. Mit Männern hat er kaum noch Probleme und mit Kindern benimmt er sich von Beginn an superlieb. Bei anderen Hunden, egal wie groß die sind, ist er der Chef. Raffi ist der Bestimmer und sagt wos lang geht. Wir sind sehr glücklich zusammen. Und natürlich schläft er im Bett, eng an mich gedrückt. Sowas verkuscheltes kannte ich von meinen bisherigen Hunden nicht. Auch bleibt er mittlerweile mal alleine ohne das ganze Haus zusammen zu heulen.

Ich danke Ihnen so sehr, daß Sie meinen lieben Schatz gerettet haben.

Für Ihre Arbeit wünsche ich Ihnen natürlich viel Erfolg. Ich bin so sehr dankbar, daß es Menschen gibt, die das in ihrem Leben leisten, was Sie tun für die vielen Fellnasen.


16.12.2012

An die liebe Frau Bonk und meine liebe Pflegemami aus Lanzarote,

ich muß euch unbedingt mitteilen, wie es mir in meiner ersten Woche bei meiner neuen Hundemama so ergangen ist. Auf meine Flugpatin konnte ich mich absolut verlassen und auf meine jetzige Hundemama und ihren Sohn auch. Die waren gleich als ich von dem rollenden Wagen runterkam bei mir. So schnell konnte ich gar nicht gucken, hatten die das Gitter aufgemacht, holten mich raus, wechselten meine Klamotten und steckten mich wieder zurück in die Kiste. Was sie dann noch miteinander  redeten, konnte ich nicht ganz verstehen, aber ich landete in einem Auto. Für mich war das o.k., aber meine jetzige Hundemami hat sofort dieses kleine Gitter aufgemacht und ich legte mich auf ihren Schoß. Dort blieb ich, ohne mich zu rühren liegen, bis wir nicht mehr weitergefahren sind. Ich ging lieber mal wieder in diese Box mit Gitter zurück, als wir angehalten haben. Ich dachte, wer weiß, wo ich jetzt hinkomme? Aber dann wurde ich in meiner Box abgestellt und sie haben dieses Gitter weggemacht. Mit einem großen Satz bin ich auf die Couch gehüpft und meine Hundemami hat sich gleich zu mir gesetzt und mich gestreichelt.

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Dafür habe ich mich mit ganz vielen Küßchen auf ihre Wange und ihre Hände bedankt. Vom ersten Augenblick an, habe ich diese neue Frau, meine jetzige Hundemami, sehr lieb. Irgendwie habe ich das gespürt, daß es bei ihr schön ist. Etwas später nachdem ich von diesen kleinen süßen runden Dingern noch einige bekommen habe, mein Frauchen nennt diese Dinger Hundeschokolade und ich kann euch gar nicht sagen wie besonders lecker diese Dinger sind. Dann hat sie mich wieder angezogen und in die Kälte mitgenommen. Meine Füße wurden kalt, meine Hundemami nennt das Schnee. Auch gut, aber trotzdem ganz schön kalt. Die Zeit draußen hab ich gleich mal zum Pinkeln genutzt, aber ich muß euch sagen, ich habe mich riesig gefreut, als wir zurück in dieses Zimmer mit der gemütlichen Couch gekommen sind. Kaum waren diese Klamotten runter, bin ich in einem Satz auf diese heute noch so sehr geliebte Couch geflitzt. Hier kuschele ich am Liebsten mit meiner neuen Hundemami. Auch die anderen Leute, die manchmal kommen, empfange ich sehr herzlich. Die meisten bringen mir sogar Geschenke mit. Das finde ich prima. Einen Lieblingsball habe ich auch, der ist aus Gummi und da kann ich so schön draufrum kauen. Aber spielen tu ich auch gerne damit, ich bringe es den Menschen dann zurück, wenn sie es wegwerfen, das macht ganz schön Spaß.

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Die Hunde, die ich bisher kennengelernt habe, waren in Ordnung. Meine Hundemami sagt, daß ich ab nächster Woche stundenweise in die Hundetagestätte gehen werde, dort seien viele Hunde mit denen ich spielen könnte. Ich hoffe, daß die auch alle nett zu mir sind, aber mein Frauchen wird mich ja nicht anlügen. Sie sagt, dort sei es schön und ich würde sogar Freundschaften dort knüpfen. Naja mal sehen, aber gespannt bin ich schon. Mit dem, was sie mir zum Essen gibt, bin ich eigentlich nicht so einverstanden. Ich will ja nicht meckern, aber ich weiß, daß sie selbst bessere Sachen ißt, als ich von ihr bekomme. Sie meint, das sei gesünder für mich, ich denke da hat sie keine Ahnung, aber ich streite mich nicht mit ihr darüber. Ich nehme es halt hin. Dafür darf ich jederzeit ins Bett von meiner Hundemami. Und nachts schlafe ich ganz ganz eng bei ihr und sie streichelt mich, bis ich eingeschlafen bin. Das genieße ich sehr. In mein eigenes, auch sehr gemütliches Hundebettchen, lege ich mich nur, wenn mein Frauchen an ihrem komischen Computer sitzt, wie im Moment gerade. Heute war so ein ganz kleiner Mensch zu Besuch, meine Hundemami sagt, das sei ihr Enkel. Was auch immer das ist, aber ich weiß jetzt schon, den habe ich auch lieb. Er hat mich sogar ganz sanft gestreichelt, "ei" hat er das genannt. Auf jeden Fall möchte ich hier bitte nicht mehr weggehen müssen, es ist soooooooo schön hier und ich genieße so sehr alles was mir begegnet, aber am Liebsten die Kuschelstunden mit meiner Hundemami. Sie sagt, ich sei der liebste Hund der Welt, wahrscheinlich übertreibt sie da, aber Hauptsache, sie hat mich lieb. Ich tue auf jeden Fall jetzt schon alles dafür, daß das so bleibt. Nun noch etwas, was mir ein bißchen peinlich ist: Meine Hundemami hat doch wirklich geglaubt, ich wäre noch nicht "sauber", so nennen das die Menschen, wenn man sein "Geschäft" an ungeeigneten Orten verrichtet. Aber, da hat sie sich in mir getäuscht, ich weiß doch, was sich gehört. Genauso gehe ich nicht auf fremde Couches, das hat mir meine Hundemami verboten und daran halte ich mich auch. Ist ja auch egal, wichtig ist mir, daß sie mich mitnimmt und ich bei ihr sein kann. Ich bin sooo glücklich. Und das habe ich vielen lieben Menschen zu verdanken, daß ich das alles erleben darf und nicht in der Tötungsstation auf Lanzarote bleiben mußte. Ganz besonders danke ich meiner lieben Pflegemami auf Lanzarote. Ich weiß, daß du dich um so viele Hunde kümmern mußt, aber du hast mir wieder Hoffnung geben können liebe Pflegemami, ich schicke dir ganz viele Küßchen und ich werde mich immer mal wieder melden und mitteilen, wie es mir so geht.
In tiefer Liebe und Treue
Euer dankbarer Raffi