05.06.2018

mit lieben Grüßen .... Mr. DOBBS  weiß seine Kuschelplätze zu schätzen

 
Ciro17-HE24


15.05.2018

Hallo Frau Schneider
Wir hoffen, es geht Ihnen gut? Die beiden Bardinos sind ja toll. Wenn wir einen Platz frei hätten...
Wissen Sie noch, wie lange Dobbs in der Tötung und dann bei Frau Schwarze war?

Ciro17-HE23

Liebe Grüße zu Ihnen.....
Ja. Ich bin einverstanden, dass mein Text mit persönlich angegebenen Daten, Fotos, Videos auf HP‘s kopiert veröffentlicht wird
C. D.


12.03.2018

Ungesehen und ein bisschen bissig aus dem Tierheim

Oder…“Hallo Mr Dobbs.“

Ciro17-HE20

Ciro17-HE21

Ciro17-HE15

Grundsätzlich möchte man ja oft einen treuen, dankbaren und anhänglichen Hund, der liebevoll ist, anschmiegsam und freundlich. Nicht umsonst gibt es Sprüche wie: Kein Hund hat die Hand, die ihn füttert, zu beißen. Tja, das wärs dann gewesen Dobbsie…

Wir sehen das etwas anders. Wir sind der Meinung, dass ein Hund, der viel Schlechtes erlebt hat, durchaus auch seine Grenzen aufzeigen darf und sogar sollte.
Im Fall von Mr Dobbs haben wir da sicher gut reden. Mit seinen etwas mehr als 3 Kilo, mit denen er an einem Sonntag im Dezember 2017 per Flugzeug aus Lanzarote zu uns kam, wird das Risiko von ernsthafte Verletzungen durch seine Bisse vielleicht als gering angesehen. Allerdings können auch diese Bisse sehr schmerzhaft sein und richtig bluten. Gerade kleine Hunde haben nachweislich eine zum Teil höhere Beißkraft als große Hunde. Wer darüber näheres wissen will, kann hier nachlesen:Welcher Hund hat das stärkste Gebiss, mit wie vielen Zähnen ...
Mr Dobbs habe ich im Internet gefunden. Da wog er gerade mal 2 Kilo. Er hatte großes Glück von Frau Schwarze von der Podenco Hilfe Lanzarote aus der Tötung geholt zu werden. Bei ihr durfte er sich zunächst einmal erholen und wurde dort umfassend emotional und medizinisch umsorgt und betreut. Er konnte zunehmen und wieder Vertrauen fassen. Schlief auf dem Sofa und im Bett. Damit macht man ihm eine große Freude, wurde mir in einem Telefongespräche von Frau Schwarze mitgeteilt.
Diese Freude habe ich ihm gerne gemacht. Allerdings hatte ich auch gar keine andere Wahl. Lag er doch direkt auf dem Sofa, nachdem er seine Transportbox endlich mal verlassen hatte und als ich mich ins Bett legte, lag er wie selbstverständlich neben mir. So einfach kann das mit einer Freude machen gehen. In den ersten Nächten hatte ich schon ein wenig Bedenken, wie er wohl reagiert, wenn ich im Schlaf einmal versehentlich an ihn komme. Habe ich dann sofort seine Zähne irgendwo im Arm? Beißt er mir ins Gesicht? Er lag ja genau neben mir auf dem Kissen. In diesen ersten Nächten wollte ich ihn auch noch nicht mit Zuweisungen von einem anderen Platz etc. konfrontieren (Ich habe es bei heute nicht getan. Er liegt immer noch genau da, eingewickelt in seine super kuschlige Decke und immer zugedeckt.) Mr Dobbs hat mich nicht einmal gebissen oder auch nur angeknurrt. Er schläft tief und fest die ganze Nacht durch und geht dann am Morgen mit mir ins Bad. Jeden Morgen. Da muss er erstmal alle Vorlagen neu sortieren und wie ein Wirbelwind in jede Ecke sausen. Er mag das einfach. Dann gehen wir spazieren und dann gibt es Essen. Er verteidigt sein Futter (das wurde uns gesagt) und beisst ohne Warnung zu(das fanden wir raus). Mr Dobbs ist so ein mutiges kleines Kerlchen. Man muss sich mal überlegen: da kommt er in eine vollkommen neue Umgebung, nachdem er auf Lanzarote bei Frau Schwarze sicher ein tolles Leben hatte. Er kam im Dezember. Kalt, verregnet und windig. Auf Lanzarote waren es 22 Grad und sonnig. UND er mag kalt und Regen nicht. Und Mäntelchen mag er auch nicht. UND er bekommt tatsächlich schlechte Laune, wenn ihm etwas nicht passt. Und dann geht da auch noch jemand zu nah an seinem Futter vorbei. Einem Hund kann man nicht erklären, dass er keine Angst vorm Verhungern mehr haben muss. Mr Dobbs war in der Tötung auf die Hälfte seines regulären Gewichts runter gehungert. Für ein Tier bedeutet das Panik. Lebensbedrohung. Das vergisst es auch nicht mehr. Wer will ihm da verdenken, dass er sein Futter verteidigt? Natürlich geht das nicht dauerhaft und wir haben auch daran gearbeitet, nach einer angemessenen Zeit, in welcher er Gelegenheit hatte, uns besser kennen zu lernen. Heute kann ich ihm sein Essen weg nehmen, in seinen Korb fassen, wenn er einen Knochen hat und wenn er draußen etwas fressbares findet, lässt er es auf Kommando fallen. Er brauchte einfach etwas Zeit. Und Verständnis. Und Liebe. UND Konsequenz!!! Ich sage nicht viele Kommandos zu ihm, aber was ich sage, muss befolgt werden. Immer. Das hat er sehr schnell gelernt. Mich hat er übrigens nie gebissen, wohl aber meine Tochter. Er wird ärgerlich, wenn er etwas will und ihm ein Mensch, oder auch Tier, etwas sagt oder tut, was ihn daran hindert. RICHTIG ärgerlich. Dann kommt der Dobermann durch. Frau Schwarze sagte es ja. Der Rehpinscher ist der Dobermann in klein. Und ja, ich habe das gelernt, denn wir hatten keine, wie auf der Seite von der Podenco Hilfe Lanzarote geschrieben, erwünschte Pinscher Erfahrung. Ich hatte als Kind ein wundervolles Erlebnis mit einem Rehpinscher und habe mir mit Mr Dobbs, der übrigens ursprünglich Ciro hieß, einen Kindheitstraum erfüllt.
Anfangs hat er alles und jeden angegangen. Mit Grund. Ohne Grund. Mit oder ohne Warnung. Sogar die Hunde, die hier schon lebten, als er kam. Bei unserem Collie-Tevueren Mix hatte ich kurzzeitig mal die Befürchtung, dass dieser zurück beißen könnte. Das wäre es dann evtl. für Mr Dobbs gewesen. Doch auch das hat sich relativ schnell gelegt. Es kam nie zu einem Beißvorfall. Der alte Rüde ist abgeklärt und gelassen genug und Mr Dobbs wird von Tag zu Tag um so vieles ruhiger und freundlicher, dass selbst wir teilweise über seine schnellen Erfolge mehr als erstaunt sind. Mittlerweile lässt er sich sogar schon in SEINER Tasche, die er über alles liebt, von Fremden anfassen, ohne auch nur zu knurren und sollte er es doch einmal tun, dann kann ich mir sicher sein, dass mit diesem Menschen etwas nicht stimmt. Oder er eben schlechte Laune hat. Was soll ich sagen… dann ist das halt so. Seine schlechte Laune lag zum Teil in einer Futtermittelunverträglichkeit begründet . Seit wir ihn barfen, hat sich nur dadurch vieles entspannt. Er ist nicht mehr so angespannt und hyperaktiv. Wir müssen auch nicht mehr spätestens alle drei Stunden mit ihm raus, da er uns bei längeren Intervallen in die Wohnung gemacht hätte. Seine Haufen waren für so einen kleinen Hund RIESIG!!! Und das jedesmal, beim jeden Rausgehen. Auch hat er so lange Urin gelassen, dass sogar unser Nachbar gestaunt hat, wie viel „Brüh“ da aus dem kleinen Hund raus kam. Beides hat sich nach der Futterumstellung umgehend positiv geändert. Die Barf Box in Ortenberg hat uns bestens beraten und hat auch passende Portionen für die Kleinen. Vielen Dank nochmal dafür.
Er wird außerdem klassisch homöopathisch behandelt und bekommt Physiotherapie.
Dobbs fährt mittlerweile auch Auto. Scheinbar kannte er das genauso wenig, wie auf Gras sein Geschäft machen, denn das wurde anfangs nur auf dem Bürgersteig gemacht.
Wir hatten noch nie einen kleinen Hund im Auto, der, sobald sich dieses in Bewegung setzt, vollkommen ausrastete. Ein vollkommen neues Erlebnis. Egal ob durch eine Box gesichert, ein Geschirr, durch ein Gitter im Kofferraum, sobald das Auto los fuhr, ging das Drama los. Hektik, Gequietsche, aufgeregtes Hin und Her und, und und. Nach ein paar Wochen ging auch das. Eine Sitzerhöhung für kleine Hunde mit einem eingelegten Körbchen, damit er auch aus dem Fenster gucken kann, direkt hinter meinem Sitz, löste dann auch dieses Problem. Ich wusste gar nicht, wie viele Varianten es dazwischen gibt… und natürlich ist er da über ein sehr stabiles Geschirr und über einen Sicherheitsgurt gesichert. Aber das ist okay für ihn. Jacken mittlerweile auch. Auch abtrocknen, wenn wir von draußen ins Haus kommen. Auch auf seinem Platz liegen bleiben, bis er zum Futter gerufen wird. In seiner Tasche bleiben, wenn ich ihn abstelle. Wir fahren Zug zusammen. Gehen shoppen. Er liegt beim Friseur auf meinem Schoß und Jasmin vom Stadtfriseur Reinhold in Gießen macht da auch sehr großzügig mit. Küsschen für Dich, falls Du das liest. Er geht mit zu den Pferden und hat gelernt, dass Matsch kleine Hunde nicht zwangsläufig umbringt. Wir haben einfach jeden Tag viel Spaß.
Er bemüht sich sooo sehr. Ich wertschätze und bewundere das jeden Tag. Mittlerweile läuft er ohne Leine, lässt sich auch auf einer Verfolgungsjagd hinter einer Katze sofort abrufen und bleibt dann auch bei mir, ohne erneut der Katze nachzustellen. Sein Gewicht hat sich normalisiert. Spinat und rote Beete mag er nicht, dafür aber Zucchini und Bananen. Letztere klaut er auch schon mal aus dem Eimer für die Pferde. Er liebt meinen Sohn, der mit ihm wie irre rumtobt. Andere Hunde akzeptiert er, auch die Katzen. So unbedingt haben müsste er beides nicht. Pferde sind halt da und was da hinten aus denen raus kommt, kann man fressen oder sich drin wälzen. Mehr gibt es aus seiner Sicht darüber noch nicht zu wissen. Wir waren noch nicht zusammen ausreiten. Kommt auch noch.
Ich könnte die positiven Entwicklungen noch lange weiter führen, was ich aber primär zum Ausdruck bringen möchte: Etwas schwierige Hunde aus dem Tierschutz, auch wenn man sie vor der Ankunft nicht kennen lernen konnte, können unsere besten Gefährten werden. Und wenn sie dann eine Dame wie Frau Schneider von der Podenco Hilfe Lanzarote am Telefon haben und sie ihnen immer wieder sagt: „Geben sie dem Hündchen Zeit, Zeit und nochmals Zeit.“, dann weiß sie, wovon sie redet. Wenn das neue Familienmitglied anfangs ins Bett oder aufs Sofa pinkelt, überall hinkackt, knurrt, schnappt und unzugänglich ist, glauben sie daran: Es wird besser und hört auch irgendwann auf. Ein paar Wochen Geduld investieren für viele Jahre bedingungslose Liebe und Treue, ist ein geringer Einsatz. Bewegung, für den jeweiligen Hund das richtige Futter, Konsequenz, Mitglieder eines Tierschutzvereins, die immer für Fragen und Sorgen ein offenes Ohr haben und nicht zuletzt einfache, bedingungslose Liebe und sie bekommen das schneller hin, als sie denken und dann haben sie eine wundervolle Beziehung zu einem wundervollen Wesen, das schon immer da war und dank ihnen wieder sichtbar für jeden werden durfte.
Ich weiß, dass ich da gerade das Optimum beschreibe und es auch leider Fälle gibt, die nicht so einfach zu handeln sind, doch die gehören dann in die Hände von Hundeausbildern oder anderen Personen, die sich mit solchen Hunden unbedingt auskennen. Alles andere wäre verantwortungslos. Jeder vernünftige Tierschutzverein würde solche Hunde niemals an unerfahrene Hundebesitzer abgeben.
Und bitte, nicht so verstehen, dass man mit wenig Aufwand jeden Hund, egal welcher Rasse und Größe, mal nebenbei zu einem tollen Familienhund umpolen kann. Es ist Arbeit. Es setzt schon Wissen und sehr viel Erfahrung voraus. Vor allem unerschütterlichen Glauben. Es gab auch hier Situationen, in denen ich dachte: „Hört das denn nie auf?“ Jeder verantwortungsvolle Tierschutzmitarbeiter wird ehrlich über den jeweiligen zu vermittelnden Hund berichten. In der Podenco Hilfe Lanzarote war das vom ersten Moment so. Es wurde mir nichts verschwiegen. Wir hatten eine Vorstellung, was da kleines, bissiges zu uns kommen würde. Gutes Zuhören, Geduld und das Einschätzen der eigenen Fähigkeiten trägt entscheidend zum Erfolg der neuen Beziehung bei. Und wenn es irgendwie dann doch, trotz aller anfänglich vernünftigen und besten Vorraussetzungen, nicht wirklich gut läuft, erstmal nicht aufgeben. Ein professioneller Hundetrainer kann und wird helfen. Die Methode sollte nicht primär im Vordergrund stehen, sondern die Erfolge der nächsten Wochen. Und wenn das nicht möglich ist, und auch sonst alles getan wurde, dann sollte man zusammen mit dem Tierschutzverein eine akzeptable Lösung für den jeweiligen Hund suchen, doch oft muss es gar nicht erst soweit kommen,
Ich hoffe, Mr Dobbs und ich konnten ein wenig die Angst vor schwierigen Hunden aus dem Tierschutz nehmen. Sie bereichern unser Leben genauso wie jedes andere Tier.

Dobbys neues Sofa...er hat es verdient :-)
...immer dabei , wenn auch sicher eingepackt, auf der öffentlichen  Straße ....;-)
Dobbie ist im Moment stabil. Er hat normale Urinwerte seit er kein Trockenfutter mehr bekommt.
Die Fleischdosen haben wir auch nochmal umgestellt. Er wird homöopathisch behandelt, was ihm sehr gut bekommt.
Außerdem bekommt er regelmäßig eine myofasziale Behandlung wegen seiner Hinterhand und den Laufanomalien.
Das wird aber alles noch etwas dauern. In der Zwischenzeit macht er einfach alles mit. Ich bin immer wieder über den kleinen Mann überrascht und so gerührt, wie er sich bemüht.
Ein toller Kerl. Ich sag ihm das auch ständig
Also. Dobbs hat eine Futtermittelunverträglichkeit. Seit ein paar Tagen barfe ich ihn ausschließlich und viele seiner Probleme haben sich in Luft aufgelöst. Er pinkelt normale Mengen, hat seiner Größe angepasste Kotmengen, setzt nicht mehr fünf mal am Tag für seine Größe riesige Haufen ab und braucht zur Erhaltung auch keine 500g Futter mehr am Tag. Wir haben eine Barfberatung mit genauer Analyse machen lassen und er bekommt auch nur noch natürliche Kauartikel. Es geht ihm seitdem sehr viel besser. Auch sein Fell wird immer dichter und glänzt sehr schön. Jetzt muss ich mich seine Probleme mit der Hüfte in den Griff bekommen, dann ist alles gut.
Liebe Grüße zu Ihnen


22.02.2018

...immer dabei , wenn auch sicher eingepackt, auf der öffentlichen  Straße ....;-)

Ciro17-HE17

Ciro17-HE16

Dobbie ist im Moment stabil. Er hat normale Urinwerte seit er kein Trockenfutter mehr bekommt.
Die Fleischdosen haben wir auch nochmal umgestellt. Er wird homöopathisch behandelt, was ihm sehr gut bekommt.
Außerdem bekommt er regelmäßig eine myofasziale Behandlung wegen seiner Hinterhand und den Laufanomalien.
Das wird aber alles noch etwas dauern. In der Zwischenzeit macht er einfach alles mit. Ich bin immer wieder über den kleinen Mann überrascht und so gerührt, wie er sich bemüht.
Ein toller Kerl. Ich sag ihm das auch ständig


07.02.2018

Irgendwie sieht es aus, als würde er lächeln.:-)

Ciro17-HE18

Ciro17-HE19

mlg Mr. Dobbs


28.01.2018

Nach einem langen Tag und vielen neuen Eindrücken ist schlafen wirklich gut.

Ciro17-HE7

Ciro17-HE8

Ciro17-HE10


seine neue Transporttasche.. er mag sie sehr...Zugfahren geht auch :-).... ganz schön viel Welt da draussen... auch bei Freunden ist die Tasche immer gut...

Ciro17-HE13

Ciro17-HE14

Ciro17-HE9

Ciro17-HE11

Ciro17-HE12


ich bin sehr froh ihn zu haben . Er ist ein tolles Kerlchen und lernt so schnell :-)
Beissvorfälle gibt es so gut wie gar nicht mehr.... Auch in der Öffentlichkeit kommt er gut klar...
wir haben viel Spaß ....


02.01.2018

....es wird langsam ...:-)

Ciro17-HE1

Ciro17-HE3

Ciro17-HE2



18.12.2017

So. Schluss für heute. Er schläft jetzt. Nest in den Decken gegraben. So süß

Ciro17-HE6

Ciro17-HE5

Ciro17-HE4